Elternverein für leukämie- und krebskranke Kinder, Gießen e.V.

Familienzentrum

Das Familienzentrum

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Friedrichstraße 30





Das Familienzentrum...
...entstand durch die tatkräftige Initiative betroffener Eltern, deren Kinder ebenfalls eine so lebensbedrohende Erkrankung durchmachen mussten. Dabei haben die Familien erfahren, dass es fast unmöglich ist, das kranke Kind zu betreuen und morgens und abends zwischen Heimatort und Klinik hin- und herzufahren, zu allen Jahreszeiten und bei jeder seelischen Verfassung. Diese Eltern haben es dann zu ihrer Aufgabe gemacht, ein Haus zu schaffen, nahe der Klinik, das die Möglichkeit bietet, ständig in der Nähe des Kindes zu sein und trotzdem Abstand und Entspannung gewinnen zu können. Durch dieses Engagement mit der Hilfe von Sponsoren und vieler Spenden ist das Familienzentrum entstanden und im April 1986 seiner Bestimmung übergeben worden.

Im Familienzentrum wohnen Eltern, deren Kinder auf der Station Peiper der Universitäts-Kinderklinik in Giessen behandelt werden. Diese Kinder haben Leukämie oder leiden an einer Tumorerkrankung. Die ärztliche Behandlung so schwerkranker Kinder stellt immer physisch und psychisch eine große Belastung für die ganze Familie dar, denn ein krankes Kind braucht mehr als nur gute medizinische Versorgung.

Für die kleinen und auch größeren Patienten bedeutet es eine große Hilfe, wenn sie in den langen und schmerzvollen Monaten ihrer Krankheit Mutter oder Vater ständig bei sich haben können: zum Trösten und zum Spielen, zum Reden und zum Streiten, zum Traurigsein und zum Lachen. Wenn der Wohnort der Familie so weit von Gießen entfernt liegt, dass ein tägliches Pendeln schwierig oder unmöglich wird, dann ist es ganz besonders wichtig, dass es in unmittelbarer Kliniknähe eine Wohnmöglichkeit gibt, behaglich eingerichtet und mit familiärer Atmosphäre, ein Zuhause auf Zeit.

Erfahrung ist wie ein Leuchtturm, welcher die Richtung vorgibt,
aber kein Ankerplatz, an dem man festmacht.

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